15. Januar 2026 |
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Karlsruhe braucht Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze / Aufsteiger überzeugt bislang mit Konstanz und klarer Handschrift

Karlsruhe (JM). Für die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe geht es nach der 1:3-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn aus Herrsching ohne große Verschnaufpause in das nächste richtungsweisende Duell. Am kommenden Sonntag, 18.01.26 (17 Uhr), gastiert das Team von Trainer Guido Görtzen beim Aufsteiger aus Ludwigsburg – ein Spiel mit klarer Bedeutung für das Rennen um die Playoff-Plätze.
Die Schwaben zählen in dieser Saison zu den positiven Überraschungen der Liga. Der Schritt von der zweiten in die erste Bundesliga hat sich für Ludwigsburg bislang keineswegs als zu groß erwiesen. Mit 28 Punkten aus 17 Partien und Rang sechs stehen sie aktuell mehr als komfortabel auf Playoff-Kurs. Das spricht nicht nur für die spielerische Qualität, sondern auch für eine durchdachte Kaderplanung.
Ein Großteil der Mannschaft stammt noch aus Zweitligazeiten, gezielt ergänzt wurde dieser Kern mit Neuzugängen, die sofort Verantwortung übernommen haben. Zuspieler Tomi Saarinen (zuvor Düren), der niederländische Nationalmannschaftslibero Jeffrey Klok sowie Diagonalangreifer Nyherowo Omene – mit 257 Punkten aktuell Dritter der ligaweiten Scorerliste – geben dem Spiel der Ludwigsburger eine klare Handschrift.
Die BADEN VOLLEYS stehen nach der Niederlage gegen Herrsching nun vier Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz und wissen um die Bedeutung dieser Partie. Auch für Ludwigsburg geht es um wichtige Zähler, denn trotz der starken Saison hat man zuletzt gezeigt, dass man sich gegen direkte Konkurrenten keinen Ausrutscher erlauben darf. Die Gastgeber präsentierten sich über weite Strecken der Saison sehr stabil, die jüngste 0:3-Niederlage gegen Dachau dürfte eher ein Ausreißer gewesen sein. Gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld punkteten die Schwaben bislang äußerst konstant.
Für Karlsruhe wird es entscheidend sein, vor allem Ludwigsburgs Hauptangreifer in den Griff zu bekommen und selbst wieder mehr Konstanz in die eigene Leistung zu bringen – was beim 3:1-Hinspielerfolg gut funktionierte. Gelingt das, ist auch auswärts beim Aufsteiger ein Erfolg keineswegs außer Reichweite.