15. Februar 2026 |
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Nach einem schnellen Dreisatz-Spiel bleiben die BADEN VOLLEYS ohne Punkte – nächste Chance in Düren

Karlsruhe (PS). Autsch, das tat weh. Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe kassierten, am Sonntag, 15. Februar, zu Hause gegen den VfB Friedrichshafen eine 3:0-Niederlage, die einer Tracht Prügel nahekommt. 19:25, 11:25 und 14:25 lautete das Ergebnis der drei schnellen Sätze, in denen die Hausherren nie wirklich die Füße aufs Parkett bekamen. Im Gegensatz dazu die Gäste vom Bodensee, die in zwei Wochen im Pokalfinale ihre erste Titelchance dieser Saison haben und entsprechend brannten.
Bereits den Start in die Partie verpassten die BADEN VOLLEYS komplett. Schnell stand es 0:5 und der Vorsprung der Gäste wuchs noch bis zum 8:16. Offensichtlich hatte aber Guido Görtzen, der Cheftrainer der BADEN VOLLEYS, in der Auszeit die richtigen Worte gefunden. Die Karlsruher berappelten sich, kamen langsam ins Spiel und hatten beim 17:20 fast aufgeschlossen. Es war allerdings das letzte Mal in diesem Match, dass die BADEN VOLLEYS den Häflern so nahekamen. Nach einer kurzen Schwächephase zogen die Gäste das Tempo wieder an, servierten druckvoller und nutzten Karlsruher Ungenauigkeiten konsequent aus. Mit 25:19 sicherte sich Friedrichshafen den ersten Durchgang.
Im zweiten Satz machten die Häfler dann ernst. Von Beginn an bestimmten sie Balltempo und Rhythmus, setzten Karlsruhe mit variablen Aufschlägen unter Dauerstress und ließen im eigenen Sideout kaum etwas anbrennen. Punkt um Punkt wuchs der Rückstand der Hausherren, die weder im Block noch in der Feldabwehr Zugriff bekamen. Während Friedrichshafen nahezu fehlerfrei agierte, häuften sich auf Karlsruher Seite Abstimmungsprobleme und direkte Punktverluste. Das Resultat: ein ernüchterndes 11:25 und die Vorentscheidung in dieser einseitigen Begegnung.
Auch im dritten Abschnitt fanden die BADEN VOLLEYS kein Mittel, um dem Spiel eine Wende zu geben. Früh gerieten sie erneut deutlich ins Hintertreffen, weil Friedrichshafen kompromisslos abschloss und sich auch in längeren Rallyes keine Blöße gab. Karlsruhe stemmte sich zwar gegen die Niederlage, doch echte Druckphasen blieben aus. Zu stabil stand die Annahme der Gäste, zu konsequent nutzten sie ihre Chancen im Angriff. Mit 14:25 endete der dritte Satz – und nach nur 65 Minuten auch das Spiel.
Für die BADEN VOLLEYS gilt es nun, die Niederlage schnell abzuschütteln. Bereits am kommenden Wochenende bietet sich in Düren die Gelegenheit, ein anderes Gesicht zu zeigen und eine Reaktion folgen zu lassen. Immerhin gelang es ja, im Hinspiel mit 3:2 überraschend die Oberhand zu behalten. In der Tabelle verbleiben die Karlsruher Volleyballer weiterhin im Niemandsland auf Platz 10.