01. Januar 2026 |
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Nach überzeugenden Auftritten in den letzten Wochen wollen die BADEN VOLLEYS im Breisgau nachlegen.

Karlsruhe (JM). Für die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe beginnt das neue Jahr direkt mit einem echten Highlight. Am kommenden Samstag, 3. Januar (20 Uhr, live bei Dyn), steht das Baden-Derby in Freiburg auf dem Programm – ein Duell, das seit Jahren für besondere Atmosphäre, volle Hallen und intensive Spiele steht.
Die Freiburger, die den Schritt in die Bundesliga vor drei Jahren zeitgleich mit den BADEN VOLLEYS wagten, haben sich ebenso wie die Karlsruher stabil in der Liga etabliert. Ein wesentlicher Grund dafür ist die große personelle Kontinuität. Der Kern der Mannschaft blieb über mehrere Spielzeiten hinweg zusammen, gezielt ergänzt auf Schlüsselpositionen – mit Erfolg. Aus dem Kader der Vorsaison sind zwölf Spieler weiterhin dabei, lediglich auf der zweiten Libero-Position, auf Außen sowie auf Diagonal gab es Veränderungen. Für Diagonalangreifer Kevin Kobrine, der in der vergangenen Saison überragte und sein Glück nun in der französischen Liga sucht, wurde mit Brendan Mills ein passender Nachfolger gefunden. Auf der Außenposition steht mit Jannik Brentel zudem ein bekanntes Gesicht aus Karlsruher Zeiten nun im Freiburger Trikot.
Dass Freiburg nur wenige Wechsel zu verzeichnen hatte, liegt nicht zuletzt an den Rahmenbedingungen rund um den Verein. Die Heimspiele im Breisgau haben sich in den vergangenen Jahren zu echten Events entwickelt, getragen von einer stetig wachsenden und lautstarken Fankultur – ein Faktor, der gerade in engen Spielen den Ausschlag geben kann.
Sportlich steht das Team von Trainer Jakob Schönhagen nach 14 Partien mit 20 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und damit mitten im Rennen um die Playoff-Plätze. Doch der Blick auf die Tabelle zeigt: Viel Raum für Fehler bleibt nicht. Die Netzhoppers (19 Punkte) und die BADEN VOLLEYS selbst (17 Punkte) lauern direkt dahinter – ein Sieg im Derby könnte die Karten im unteren Playoff-Bereich neu mischen.
Karlsruhe reist dabei mit Rückenwind an. Der Auftritt beim Tabellenführer in Lüneburg, bei dem man nicht nur einen Satz gewinnen, sondern phasenweise auch spielerisch überzeugen konnte (1:3), hat gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit zunehmender Eingespieltheit und klarer Rollenverteilung ist dem Team von Trainer Guido Görtzen im Breisgau einiges zuzutrauen. Alles spricht für ein enges, intensives Derby – und für einen Volleyballabend, der Lust auf mehr macht.
Zum Beispiel Lust auf die beiden kommenden Heimspiele der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe. Am Samstag, 10. Januar, geht es um 20 Uhr gegen den ASV Dachau. Im Hinspiel konnten die Karlsruher in Bayern mit 3:1 triumphieren und den ersten Saisonsieg feiern.
Bereits am Dienstag, 13. Januar, ebenfalls um 20 Uhr, kommen mit den WWK Volleys Herrsching auch drei alte Bekannte in die Lina-Radke-Halle. Tobias Hosch und Bastian Korreck wechselten vor dieser Saison an den Ammersee, ebenso wie Simon Gallas, der zu Zweitligazeiten der BADEN VOLLEYS seinen Schritt vom Jugendspieler zu den Erwachsenen gemacht hat. Alle drei konnten im Hinspiel nicht verhindern, dass sich die Karlsruher am Ende nach einem Kraftakt im Tiebreak durchsetzen. Beste Voraussetzungen also für ein Wiedersehen. Tickets für die Bundesligapartien gibt es im Onlineshop der BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe unter https://tickets.badenvolleys.ssc-karlsruhe.de/.