08. März 2026 |
Herren, Herren 1 | Alle News anzeigen
Karlsruher Volleyballer erobern Platz 10 zurück / Saisonfinale in 14 Tagen zuhause gegen den frisch gebackenen Pokalsieger

Karlsruhe (JM). Die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe haben ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Warnemünde mit 3:1 gewonnen (25:19, 18:25, 25:21, 25:21). In einer Partie mit wechselnden Phasen fanden die Karlsruher nach anfänglichen Problemen immer besser ins Spiel, setzten sich vor allem über druckvolle Aufschläge und eine stabile Block-Abwehr durch und sicherten sich damit verdient drei Punkte vor heimischem Publikum.
Der erste Durchgang begann ausgeglichen, beide Teams hielten ihr Side-Out zunächst stabil. Karlsruhe leistete sich jedoch zu Beginn noch zu viele Eigenfehler, insbesondere im Aufschlag, was es den Gästen erleichterte, das Spiel zunächst zu kontrollieren (13:9). Eine Auszeit von Trainer Guido Görtzen brachte jedoch die nötige Wende. Die BADEN VOLLEYS kämpften sich zurück und glichen zur Satzmitte wieder aus (14:14). Eine starke Aufschlagsserie von Corey Mayotte drehte die Partie komplett – nun waren es die Gäste, die Fehler einstreuten (20:16). Als anschließend auch John Obi mit drei Assen den Druck weiter erhöhte, war der Satz schnell entschieden (25:19).
Im zweiten Durchgang gelang es den Karlsruhern jedoch nicht, an diese Phase anzuknüpfen. Warnemünde agierte deutlich aggressiver, verteidigte stark und nutzte seine Chancen im Gegenangriff konsequent (12:5). Görtzen reagierte und brachte Irizarry für Hadzic im Zuspiel, später kam auch Alexander Benz für Corey Mayotte ins Spiel. Dennoch hielten die Gäste den Druck hoch (13:6). Während bei Karlsruhe vor allem der Aufschlag nicht mehr funktionierte, präsentierte sich Warnemünde nun in nahezu allen Spielelementen überlegen und glich verdient nach Sätzen aus (25:18).
Nach der zehnminütigen Pause kamen die BADEN VOLLEYS deutlich bissiger zurück auf das Feld. Vor allem John Obi übernahm nun Verantwortung im Angriff. Auch Alexander Benz, inzwischen für Nimo Benne im Spiel, fand sofort gut in die Partie (7:4). Warnemünde ließ sich jedoch nicht abschütteln und stellte schnell wieder auf Gleichstand (8:8). Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch mit langen Ballwechseln, in denen zunächst häufiger die Gäste erfolgreich waren (14:11). Doch Karlsruhe zeigte Kampfgeist, arbeitete sich wieder heran und sorgte für eine offene Crunchtime (19:19). Mit druckvollen Aufschlägen und konsequentem Angriffsspiel setzte sich Karlsruhe schließlich ab (22:20) und sicherte sich den dritten Satz (25:21).
Auch im vierten Durchgang blieb das Spiel zunächst eng. Beide Teams agierten stabil im Side-Out, ehe die BADEN VOLLEYS in längeren Ballwechseln zunehmend die Oberhand gewannen (9:6). Besonders die Block-Abwehr funktionierte nun sehr gut, wodurch Warnemünde vermehrt zu Fehlern gezwungen wurde (15:11). Die Gäste kämpften sich jedoch zurück und suchten nun häufig ihren Diagonalangreifer, der sein Team wieder näher heranbrachte (19:18). In der entscheidenden Phase sorgten schließlich starke Aufschläge – diesmal von Maximilian König – für den nötigen Abstand (22:19). Karlsruhe blieb souverän und brachte den Satz sowie das Spiel sicher ins Ziel (25:21) und hatten mit dem überragendem Obi als MVP auch den fleißigsten Punktesammler in ihren Reihen. In der Tabelle kletterten die BADEN VOLLEYS mit dem Sieg auf Platz 10.
Für die BADEN VOLLEYS geht es bereits nächste Woche Sonntag, 15.03.26 (16 Uhr) zum nächsten Auswärtsspiel – dieses Mal Richtung Hildesheim. Gegner wird mit Giesen dann der aktuelle Tabellenfünfte sein.
Am Samstag, 21. März, 19 Uhr, empfangen die BADEN VOLLEYS in der Lina-Radke-Halle die SVG Lüneburg zum Saisonfinale. Die Gäste reisen mit ordentlich Rückenwind an: Lüneburg ist frisch gebackener DVV-Pokalsieger. Selbstbewusster kann man kaum nach Karlsruhe kommen. Für die BADEN VOLLEYS bedeutet dies: Noch einmal Volleyball auf höchstem Niveau – Tempo, Power und Intensität garantiert. Ein Spiel, in dem es gilt, auf dem Feld noch einmal alles zu geben und die Saison mit einem starken Auftritt vor eigenem Publikum zu krönen. Tickets für das Match gibt es hier.